Chiemsee - Tauchplatz Urfahr
- Details
- Hauptkategorie: Deutschland
- Kategorie: Bayern
- Veröffentlicht am Montag, 28. September 2009 16:50
- Geschrieben von Scheich
Im größten See Bayerns und dem drittgrößten See Deutschlands ist das Gerätetauchen geduldet. Du solltest Dich aber aus den Vogelschutzgebieten und dem Bereich der Schifffahrt fernhalten, denn dort ist es zum Einen verboten und zum Anderen auch gefährlich. Einen sicheren und bequemen Einstieg bietet Dir das Strandbad in Urfahr.
Bei unserem Tauchgang Ende September sind uns hier Schwärme von Jungfischen, (Barsche, Renken) begegnet. Aber die Jäger waren auch nicht weit. Dicht über dem Kraut, vermutlich Armleuchteralgen, standen nicht allzuweit auseinander zwei recht ansehnliche Hechte und lauerten auf Beute.
Es muß auch Edelkrebse hier geben. Wir habe jedoch nur einen gesehen und der hatte sein Leben schon beendet.
Gewässer:See, entsanden in der letzten Eiszeit durch Gletscherauswaschung
Zuflüsse: Tiroler Achen, Prien
Abflüsse: Alz
Lage:519 m über N.N. 47° 52' 55" N , 12° 23' 08" E (Strandbad Urfahr)
Tiefe:Maximale Tiefe 72,7 m, mittlere Tiefe 25 m
WC:Im Cafe am Strandbad Urfahr
Fauna:Aale, Barben, Brachsen, Flussbarsche, Hechte, Perlfische. Renken,
Rutten, Seeforellen, Seesaiblinge, Welze, Zander, Krebse
http://justdiving.de/index.php/tauchgebiete/seen-in-deutschland/bayern/106-chiemsee-tauchplatz-urfahr#sigProGalleria9ba088f9ba
Tauch News
Termin-Tipp:
AWD - After Work Dive
Hast Du keinen Tauchpartner oder Dein Buddy plagt mal wieder sein jährlicher Schnupfen, oder Du möchtest einfach andere Taucher treffen ohne gleich einem Verein beitreten zu müssen, oder Du möchstest neue Seen betauchen und das restlliche Wochenende ist von der Familie und Freunden bereits ganz anders verplant, dann, ja dann ist unser AWD das Richtige für Dich.







Am Stadtrand von Ratingen liegt ein für unsere niederrheinische Region eher untypischer See, der Blaue See. Er entstand wie fast alle Seen hier rund um Düsseldorf von Menschenhand. Aber hier wurde weder Kies noch Braunkohle abgegraben sondern Steine geklopft. Mit dieser Klopferei haben die Menschen hier schon sehr früh begonnen. Es sollen schon im ausgehenden Mittelalter hier Kalksteine und Dolomit geschlagen worden sein und bis Mitte der Dreißiger Jahre haben sich die Steinbrecher gut 35 m tief in den Berg gegraben. Als dann durch eine Panne die Pumpen nicht ihre entwässernde Arbeit verrichteten lief der Steinbruch voll und wurde aufgegeben.